Raus aus dem Hamsterrad Teil 3

6) Registriere eine Domain und starte einen Blog

Jetzt wirst du dir denken: Wofür denn das? Ich habe keine Ahnung. Ich kann noch nicht starten. Und überhaupt, welche denn?

Ich habe vor vielen Jahren meine erste Domain registriert, die ich nie richtig benutzt habe. Aber es war für mich ein Startschuss.

Mit dem „Besitzen“ der ersten Domain habe ich mich als Online-Business-Inhaber gefühlt. Geh einfach auf einen Domain-Betreiber, lege einen Account an und kaufe dir eine Domain. Kostet de facto nix, fühlt sich aber gut an.

Und das Thema „Starte einen Blog“ kommt dir auch komisch vor. Warum einen Blog? Was soll das denn bringen?

„Bloggen? Einmal pro Woche hinsetzen, recherchieren, schreiben, verbreiten und so weiter? Da habe ich wirklich Wichtigeres zu tun. Das ist was für Menschen, die zu viel Zeit haben. Und außerdem: Was soll denn das bringen?“

Vielleicht verdeutlicht ein Beispiel das Ganze ein wenig besser:

Webseite ohne Blog

Du bist Coach oder Trainer und möchtest mit deiner Webseite deine Workshops oder Einzelsitzungen verkaufen. Du lässt dir eine schöne Webseite programmieren, schreibst Texte, machst Fotos, überlegst dir die Preise, lässt ein wenig Suchmaschinenoptimierung machen, gründest eine Facebook-Seite, verbreitest deine Inhalte via Social Media, schaltest Google Adwords und so weiter. Du machst alles richtig nach Lehrbuch. Aber irgendwie bleiben die Menschen auf deiner Website aus oder sie kaufen nicht, klicken nicht dorthin, wo sie es sollen, und sind dann weg – für immer.

Es könnte daran liegen, dass sie dich nicht kennen. Du bist online einfach „Irgendwer“. Und nicht nur, dass sie dich nicht kennen, sie glauben dir nicht, dass du ihr Problem lösen kannst. Sie haben keinerlei Vertrauen in dich und deine Dienstleistung. Denn hübsche Texte kann jeder schreiben (lassen).

Versetze dich in die Lage deiner potenziellen Kunden:

Du kommst auf eine wildfremde Webseite, wo dir jemand tausende Dinge verspricht.

Glaubst du das? Buchst du? Kaufst du?

Als Gegenbeispiel:


Webseite mit Blog (mit gleicher Ausgangslage).

Du wirst dir klar, was deine Kernaussagen sind, was dein Publikum braucht, und du weisst, dass du dazu viel zu sagen hast und die Probleme deiner Leser damit lösen kannst.

Du beginnst, regelmäßig Artikel zu schreiben, die Menschen weiterhelfen und wirklichen Nutzen haben für deine Leser. Und nach bereits kurzer Zeit passiert etwas Spannendes:

Menschen beginnen zu verstehen, was du tust. Sie lesen deine Artikel, sie kommentieren, sie teilen diese auf Social Media. Sie lernen dich und dein Business kennen, was du machst, wofür du stehst und vor allem, dass du in diesem ganz bestimmten Bereich wirklich etwas zu sagen hast.

Deine Leser und bald auch Kunden beginnen, Vertrauen aufzubauen. Du behauptest nicht “Ich KANN das für dich tun” sondern du TUST es. Regelmäßig. Mit jedem einzelnen Artikel.

Du verstehst jetzt bereits, dass es nun bei weitem einfacher ist, mit diesem (selbst aufgebauten) Expertenstatus deine Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen. Du brauchst nämlich niemanden mehr zu überzeugen. Dein Publikum kennt deine Kompetenz bereits.

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Wir machen noch einen Schritt:

Schreibe einen Blogartikel

Jetzt wirst du dir denken:

O.k., Co-admin hat sie nicht mehr alle. Wofür soll ich einen Blogartikel schreiben? Ich habe (noch) keinen Blog. Niemand wird das lesen.

Mag sein. Aber ähnlich wie das Registrieren einer Domain hat das symbolischen Charakter.

Nimm die beiden Listen her, wähle irgendeine deiner Ideen oder Möglichkeiten und schreibe 800 Worte darüber. Einfach nur für dich. Ich kann eines sagen. Schreiben verändert alles. Es bringt dich dazu, deine Gedanken zu ordnen und schafft Ideen. Und es bringt dich näher zu dem, was du gerne tust und womit du dein Geld verdienen möchtest. Und zwar regelmäßig.

Ich spüre beim Schreiben eine Energie, die meine früheren Jobs & Co mir nie gegeben haben. Probiere es aus. Es geht dir gut dabei.

Deine ToDo-Liste:

Auch wenn dir das jetzt noch weit entfernt vorkommt, freunde dich mit dem Gedanken an, dass Technik nicht deine Hürde sein wird.

Als ich  2005 gestartet bin, hatte ich keinen Plan. Null Plan von Webseiten. Und es ging so schnell, dass ich selbst erstaunt war.

Und: Schreibe deinen ersten Artikel über das was dich begeistert.

7) Die Verbündeten

Jetzt wird’s spannend:

Umgib dich mit Verbündeten. Sprich mit Menschen, die sich bereits von der normalen Festanstellung losgesagt haben.

Tausche dich aus in Foren, auf Facebook, bei Gründer-Treffen und so weiter. Du musst mit Menschen umgeben sein, die dich moralisch unterstützen, den gleichen Weg gehen oder gegangen sind und dich motivieren.

Es wird noch genug Menschen geben, die dich bremsen wollen.

Vergiss nie: “Für Kritiker werden keinen Statuen errichtet”

Deine ToDo-Liste:

Suche dir Menschen, die bereits einen Schritt weiter sind, wenn es um Lifestyle Business geht.

Kontaktiere sie und tausche dich mich ihnen aus. Keine Scheu, ich kenne viele von ihnen, sie sind alle sehr nett. Wo du sie findest? Bei Kommentaren auf meiner Facebook-Seite und auf meinem Blog.

8) Der Plan

Jetzt geht’s an Eingemachte:

Bestimme einen Zeitplan für den Ausstieg.

Markiere es im Kalender, zähle die Tage, überlege dir aber konkrete Zwischenschritte, was bis wann erreicht sein muss, damit der Zeitplan eingehalten werden kann.

Vermutlich wirst du beim Erstellen auf ein paar Dinge kommen, die du noch zu wenig bedacht hast.

Überfordere dich nicht mit deinem eigenen Plan. Stress gibt’s schon in deinem normalen Job, den brauchst du dir nicht auch noch selbst zu machen.

Wichtig ist eines:

Schreibe noch heute …

Dein Kündigungsschreiben

Ja. Setze dich heute Abend hin, öffne ein Word- Dokument und verfasse dein Kuündigungsschreiben. Ganz ordnungsgemäss und korrekt. Mit Absender, Adresse, Anrede, Text und Unterschrift.

Als Kuündigungsdatum setzt du den Termin ein, an dem glaubst, bereit und fähig zu sein, dein Hamsterrad zu verlassen.

Bedeutet: Du schaffst dir mit diesem Schreiben ein starkes Symbol, das dich ab jetzt begleitet. Begleitet auf dem Weg aus dem Hamsterrad hin zu dem, was deine Leidenschaft ist.

Wie Wehr- oder Präsenzdiener, die jeden Tag zählen, bis sie abrüsten dürfen, oder Kinder, die Tage bis Weihnachten zählen, hast du ab jetzt deinen persönlichen Hamsterrad-Exit-Countdown.

Drucke das Word-Dokument aus, unterschreibe es und lege es in deine Dokumentenmappe, wo sich auch Diplome, Arbeitszeugnisse, Geburtsurkunde & Co aufhalten. Dieses Dokument ist nämlich mindestens genauso wichtig.

Sei erstaunt, wie es dir anfänglich schwer fallen wird, diese “symbolische” Handlung zu setzen und wie anders es sich danach plötzlich anfühlt, am Montag ins Büro zu gehen.

Niemand muss das wissen. Es ist dein kleines Geheimnis, das du durchziehen kannst, wenn du bereit dazu bist.

Deine ToDo-Liste:

Schreibe den Plan nieder und halte dich dann daran. Und schreibe deine Kündigung.

9) Nebenberuflicher Hamsterrad-Exit

Beginne in deiner Freizeit. Du tust ohnehin etwas, das dich begeistert, also setze die ersten Schritte neben dem Job.

Nimm dir anfänglich am Wochenende jeweils 2-3 Stunden Zeit und mache kleine, aber konkrete Schritte. Egal ob du recherchierst, Konzepte schreibst, Kunden aus deinem privaten Umfeld akquirierst oder ein Produkt entwickelst.

Gewöhne dich daran, etwas zu tun, das dir Geld bringen kann, ohne dass es dir jemand aufträgt oder du es eben tun “musst”.

Befreiung in Raten

Beginne gegenüber deinem Chef das Thema aufs Tableau zu bringen.

Erläutere, dass du einen Tag lang zu Hause arbeiten möchtest.

Überlege dir genau, was dein Chef davon haben kann. Bringe nur Argumente, warum es für IHN ein Vorteil ist und nicht für dich. Verhandle nicht für dich, sondern für die Firma.

Ich verspreche dir, es wird funktionieren, wenn es nicht um deine Interessen, sondern um die seinen oder um die des Unternehmens geht.

Klingt verdammt einfach. Ist es entsetzlicherweise auch. Hast du den ersten Schritt gemacht und bist nun „teilbefreit“, wirst du merken, dass sich die Einstellung zur „Arbeit“ bereits verändert hat.

Alleine die Tatsache, dass du entscheiden kannst, wann, wo und wie du deiner Arbeit nachkommem ohne von Kollegen schiefe Blicke zu ernten, verändert die Sache grundlegend. Du wirst bemerken, dass im „normalen Alltag“ viel Zeit durch Störungen verloren geht.

10) Kündige deinen Job!

Ich bin davon überzeugt, dass du es verdient hast, das zu tun, was deiner Leidenschaft und Berufung entspricht.

Was dich so richtig begeistert. Es gibt keinen Grund, in unserer Gesellschaft auch nur einen Tag etwas zu tun, was du nicht willst oder sogar hasst.

Es ist dein Leben. Gehe keine Kompromisse ein. Oder mit den Worten von Steve Jobs:

„Your work is going to fill a large part of your life,
and the only way to be truly satisfied is to do what you believe is great work.

And the only way to do great work is to love what you do.

If you haven’t found it yet, keep looking, and don’t settle.
As with all matters of the heart, you’ll know when you find it.“

Ich weiß, das schreibt sich hier jetzt einfach.

Und nein, das ist nicht mit einem Fingerschnipp erreicht. Und nicht für jede und jeden.

Aber wie lange investierst du in Ausbildung, Schule, Studium?

Wie lange bist du schon nicht dein eigener Chef?

Beantworte für dich folgende Fragen:

  • Möchtest du mehr Einfluss darauf, wie viel Zeit und Energie du investierst?

  • Möchtest du mehr Einfluss darauf haben, wie viel Geld du womit verdienst?

  • Möchtest du dein Leben mit etwas finanzieren, das dir Spaß macht und nicht einfach nur Geld bringt?

  • Möchtest du flexibel sein, wann du arbeitest und wo?

  • Möchtest du jeden Tag aufs Neue entscheiden, was du tust und wovon du ablässt?

  • Möchtest du nicht abhängig sein von den Launen deines Kollegen und Vorgesetzten?

  • Möchtest du aufhören, um deinen Arbeitsplatz zu bangen, und möchtest du nicht von Entscheidungen anderer diesbezüglich abhängig sein?

  • Möchtest du mehr Einfluss haben, mit wem du zusammenarbeitest?

  • Möchtest du dein eigenes Arbeitstempo bestimmen und deine eigenen Workflows entwickeln?

  • Möchtest du morgens aufstehen und dich freuen auf das, was kommt?

  • Möchtest du Sonntagabend kein mulmiges Gefühl im Bauch haben?

  • Möchtest du dich nie wieder fragen „Warum mache ich das eigentlich?“

    Denn eines steht fest:

    Die Zeit, in der du etwas tust, was für dich nichts bedeutet, kommt nicht wieder.

    Die Zeit, in der du an etwas arbeitest, das „Deines“ ist, nimmt dir niemand weg.

    Fasse dir ein Herz!

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